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Hedeland

Hedeland ist ein weitläufiges Natur- und Freizeitgebiet südwestlich von Kopenhagen, das sich über die Gemeinden Roskilde, Greve und Høje-Taastrup erstreckt. Was einst eine riesige Kiesgrube war, wurde über Jahrzehnte in eine der vielseitigsten Grünflächen Seelands verwandelt – eine hügelige Landschaft aus künstlich geschaffenen Anhöhen, offener Heide, Wiesen und klaren blauen Seen, die für einen Ort so nah an der Hauptstadt erstaunlich wild wirkt. Der Abbau hinterließ dramatische Geländeformen, wie man sie im flachen Dänemark selten sieht, und heute sind gerade die Hänge und Senken der größte Reichtum des Parks. Für nahezu jede Jahreszeit und jede Stimmung gibt es etwas. Markierte Wege laden zum Wandern, Laufen und Mountainbiken ein, während Reiter ihrem eigenen Netz von Reitwegen folgen. Im Sommer führt das Freilichttheater Hedeland Amfiteater Oper und Schauspiel vor natürlicher Kulisse auf, und ein Weinberg verleiht der dänischen Landschaft einen überraschend mediterranen Hauch. Eine von Freiwilligen betriebene Schmalspur-Museumsbahn schlängelt sich durch die Hügel und ist bei Familien besonders beliebt. Fällt Schnee, erwachen die Skipiste und die Rodelhügel zum Leben, und Hedeland wird zu einem der wenigen Orte bei Kopenhagen, an dem man tatsächlich Ski fahren oder rodeln kann. Die Seen, die entstanden, als sich die Gruben mit Grundwasser füllten, sind beliebt zum Angeln und wegen ihrer stillen Schönheit, umsäumt von Schilf und Weiden, die Vögel und Wildblumen anziehen. Anderswo findet man Disc-Golf, eine Motorsportbahn und ruhige Winkel, die sich ideal für ein Picknick eignen. Weil das Gebiet so groß ist, wirkt es nie überfüllt, und man findet leicht sein eigenes Fleckchen an einem Hang mit Blick über das Wasser. Ganzjährig geöffnet und frei zugänglich, ist Hedeland ein echtes lokales Kleinod – teils zurückgewonnene Industrielandschaft, teils Spielplatz, teils unerwartete Wildnis.