Hedehusene ist ein lebendiges Bahnstädtchen in der Kommune Høje-Taastrup, rund zwanzig Kilometer westlich von Kopenhagen. Der Ort wuchs Mitte des 19. Jahrhunderts entlang der Eisenbahn heran und trägt seinen Namen nach den alten Häusern auf der Heide. Über viele Jahrzehnte prägten Kiesgruben die Region und boten Arbeit; genau diese ausgehobenen Flächen sind heute in den Naturpark Hedeland verwandelt worden, mit Seen, Hügeln, einem Weingut, einem kleinen Skihang und einer Museumsbahn, die durch die Landschaft rollt. Vom S-Bahnhof erreicht man die Hauptstadt schnell, sodass Hedehusene vor allem ein ruhiger Wohnort mit Schulen, Geschäften und Sportvereinen ist. Ringsum liegen offene Felder und Wanderwege, die zu Spaziergängen und Radtouren einladen. Kein klassisches Touristenziel, aber ein guter Ausgangspunkt, um die grüne Erholungslandschaft nahe der Großstadt zu entdecken.
