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Inseln· Freier Eintritt

Fejø

4.5· 5h Besuch· Easy
Fejø

Fejo ist eine sanfte, von Obstgaerten bedeckte Insel im Smaalandsfarvandet, dem geschuetzten Gewaesserguertel zwischen Lolland, Seeland und Falster. Erreichbar mit einer kurzen subventionierten Faehre von Kragenaes auf Lolland - eine Ueberfahrt von fuenfzehn Minuten mit rund zwanzig Abfahrten pro Tag - gehoert sie zu den am leichtesten zu besuchenden kleinen Inseln Daenemarks und wirkt doch wie eine Welt fuer sich, weit weg vom Festland. Kaum sechzehn Quadratkilometer gross und mit etwa sechshundert Einwohnern belohnt Fejo ein gemaechliches Tempo: Hier geht es um Fahrraeder, Hoflaeden und lange Mittagessen statt um eine Liste von Sehenswuerdigkeiten.

Das Markenzeichen der Insel ist das Obst. Fejo liegt in einer Tasche mit ungewoehnlich mildem Mikroklima, mit wenig Spaetfrost und einer der laengsten Wachstumsperioden des Landes, und seit Generationen versorgen ihre Obstgaerten den Rest Daenemarks mit AEpfeln, Birnen und Pflaumen. Im Fruehling steht die ganze Insel in Bluete; im Spaetsommer und Herbst quellen die Strassenstaende ueber vor Obst, Cider und Saft, und die Gemeinde feiert ihre Ernte mit dem beliebten Tag des Apfels (AEblets Dag). Mehrere Erzeuger verkaufen direkt vom Hof, und lokale Sorten zu probieren, die man in keinem Supermarkt findet, ist eine der echten Freuden eines Besuchs.

Fejo hat zwei kleine Doerfer, Vesterby und Osterby, verbunden durch eine einzige Hauptstrasse und umgeben von Hecken, Wiesen und stillen Wegen. Die weiss gekalkte Kirche, eine restaurierte Windmuehle, die 2013 nach Jahrzehnten der Stille wieder Korn mahlte, und zwei aktive Haefen - Vesterbyhavn und Dybvighavn - bilden die bescheidenen Wahrzeichen der Insel. Besonders Dybvighavn ist ein huebscher Ort mit Holzstegen, Badetreppen und einem Sommercafe. Das Rad ist die natuerliche Art zu erkunden, und ein Leihradsystem an beiden Haefen macht es Fussgaengern leicht, sich fuer den Tag ein Rad zu nehmen.

Abgesehen von den Obstgaerten liegt Fejos Reiz in seiner Ruhe. Die Kueste ist flach und gruen, ideal zum Baden von den kleinen Straenden und Stegen, und das flache Gelaende und der geringe Verkehr machen sie fuer Familien und aeltere Besucher wirklich erholsam. Vogelbeobachter kommen wegen der umliegenden Flachgewaesser, die reich an Watt- und Zugvoegeln sind. Es gibt einen Dorfladen, eine Kirche und einen ansaessigen Arzt, aber keine Menschenmengen und keine Hektik - der Charme der Insel liegt gerade in dem, was ihr fehlt.

Ein Tagesausflug genuegt, um ein Gefuehl fuer Fejo zu bekommen, doch viele Besucher bleiben eine Nacht in einer der kleinen Pensionen oder auf dem Campingplatz, um das Abendlicht ueber dem Wasser einzufangen. Ob Sie wegen des Obstes, des Radfahrens oder einfach der Ruhe kommen - Fejo bietet ein entspanntes, unverkennbar daenisches Inselerlebnis in kurzer Entfernung von Seeland und Lolland.

Ein Insider-Tipp

Fussgaenger koennen an beiden Haefen ein Leihrad fuer etwa 50 DKK pro Tag nehmen - die flachen Wege machen das Rad zur besten Art, Obstgaerten und Straende zu erreichen.

Anfahrt

Eine subventionierte Auto- und Passagierfaehre verkehrt von Kragenaes auf Lolland nach Vesterbyhavn, eine 15-minuetige Ueberfahrt mit etwa 20 Abfahrten pro Tag.

Beste Besuchszeit

Mai zur Apfelbluete, Spaetsommer und Herbst zur Obsternte und zum Tag des Apfels.

Barrierefreiheit

Die Insel ist flach und leicht zu befahren; die Faehre nimmt Rollstuehle und Autos mit, doch die kleinen Haefen und Straende haben nur begrenzt befestigte Zugaenge.

Ausstattung

FerryBicycle RentalCafeShopBeachesHarbour