Dragør ist eine der am besten erhaltenen alten Handelsstädte Dänemarks, im Mittelalter als Fischerdorf an der südöstlichen Ecke von Amager direkt vor Kopenhagen gegründet. Sie ist der Hauptort der Gemeinde Dragør, zu der auch das benachbarte Dorf Store Magleby gehört, wo der Gemeinderat seinen Sitz hat. Der große Reiz der Stadt liegt in ihrem intimen Gewirr enger Kopfsteinpflasterstraßen zwischen den charakteristischen gelben und weißen Häusern mit roten Ziegeldächern – ein Stadtbild, das so eigen ist, dass es Jahrhunderte von der nahen Hauptstadt entfernt scheint. Der Hafen ist noch aktiv mit Fischerbooten und Freizeitseglern, und entlang der Uferpromenade nutzen gemütliche Cafés und Restaurants das maritime Ambiente. Das Dragør Museum am alten Hafen erzählt von der seefahrerischen Vergangenheit der Stadt. Mit ihrem gemächlichen Tempo, der Seeluft und den fotogenen Gassen ist Dragør ein perfekter ruhiger Tagesausflug von Kopenhagen, leicht erreichbar mit dem Bus 350S vom Zentrum oder mit dem Fahrrad über Amager. Der Zugang zur Stadt selbst ist frei, das Museum kostet 50 DKK, und man sollte einige Stunden zum Bummeln einplanen. Sonnenschein und Sommer zeigen die Stadt von ihrer lebhaftesten Seite, und an Wochenenden sind mehr Geschäfte geöffnet. Beachten Sie, dass die Kopfsteinpflasterstraßen für Rollstühle herausfordernd sein können. Ein Insidertipp ist ein Mittagessen am Hafen und ein Eis von einem der lokalen Stände.
Ein Insider-Tipp
Essen Sie Mittagessen am Hafen und holen Sie sich ein Eis bei einem der lokalen Eisstände.
Anfahrt
Bus 350S vom Kopenhagener Zentrum. Fahrrad von Amager.
Beste Besuchszeit
Sonnenschein und Sommer. Wochenenden haben mehr offene Geschäfte.
Barrierefreiheit
Kopfsteinpflasterstraßen können für Rollstühle herausfordernd sein.



