Amager ist eine Insel südlich der Kopenhagener Innenstadt, über Brücken und die Metro mit der übrigen Stadt verbunden. Trotz ihrer stadtnahen Lage bietet die Insel eine überraschende Vielfalt an Erlebnissen. Im Osten erstreckt sich der Amager Strandpark mit seiner künstlichen Lagune, breiten Sandstränden und langen Promenaden, wo die Kopenhagener im Sommer baden, Kajak fahren und die Sonne genießen. Im Süden liegen Amager Fælled und das weite Naturgebiet Kalvebod Fælled, wo Pfade durch Wiesen, Seen und Wälder führen, bevölkert von Pferden, Vögeln und Rehen – eine wilde Oase nur wenige Minuten vom Zentrum entfernt. Viertel wie Islands Brygge und Amagerbro sprühen vor Cafés, Streetfood und jungem, kreativem Leben, während das historische Dorf Store Magleby und Dragør im Süden von der Vergangenheit der Insel als holländische Siedlung und Fischergemeinde erzählen. Dragørs kopfsteingepflasterte Gassen und gelb getünchte Häuser zählen zu den besterhaltenen des Landes. An der Nordspitze findet man Christianshavn mit Kanälen, Hausbooten und der ikonischen Freistadt Christiania. Amager ist über den Kopenhagener Flughafen in Kastrup zugleich das Tor zur Welt. Die Insel verbindet auf einzigartige Weise den Puls der Großstadt mit der Ruhe des Meeres, Kulturgeschichte mit moderner Architektur, und verdient weit mehr als die Rolle eines bloßen Bindeglieds zwischen Flughafen und Stadt. Ein Tag auf Amager kann mit einem Bad in der Lagune beginnen, mit einem Mittagessen an Islands Brygge weitergehen und mit einem Sonnenuntergang über dem Hafen von Dragør enden. Dem neugierigen Reisenden bietet die Insel eine authentische Begegnung mit der modernen wie der historischen Hauptstadtregion, alles in Fahrradnähe.



