Der Nationalpark Wattenmeer schützt den dänischen Teil des Wattenmeers, ein riesiges Gezeitenökosystem entlang der Nordseeküste im Südwesten Jütlands. Zusammen mit den benachbarten Nationalparks in Deutschland und den Niederlanden bildet er eine einheitliche ökologische Einheit entlang der Deutschen Bucht, und die dänischen und deutschen Teile bilden das UNESCO-Welterbe Wattenmeer. Zweck der Parks ist der Schutz dieses international bedeutenden Feuchtgebiets.
Das Wattenmeer ist Nordeuropas wichtigstes Feuchtgebiet, und jährlich ziehen 10-12 Millionen Zugvögel hindurch. Wenn die Flut zurückweicht, legt sie einen riesigen, von Leben wimmelnden Meeresboden frei, und geführte Wattwanderungen bringen Besucher nah an Seehunde, Austern, Schweinswale und die seltsame Welt unter dem Wasser. Frühling und Herbst sind Hochsaison für den Vogelzug, der Sommer für die geführten Touren.
Der Zugang ist frei, geführte Touren ab 150 DKK; planen Sie etwa vier Stunden ein. Ein klassisches Erlebnis ist das „sort sol“ (Schwarze Sonne) im September, wenn riesige Starenschwärme den Himmel verdunkeln – und ein Besuch der Insel Mandø muss auf die Gezeiten abgestimmt sein. Fahren Sie über den Damm von Skærbæk nach Rømø oder nehmen Sie den Zug nach Skærbæk und weiter mit dem Bus.
Ein Insider-Tipp
Buchen Sie eine Sort Sol-Tour im September für Millionen von Staren. Mandø-Besuch erfordert Gezeitenplan.
Anfahrt
Auto nach Rømø über den Damm von Skærbæk. Zug nach Skærbæk + Bus.
Beste Besuchszeit
Frühling und Herbst für Vogelzug. Sommer für geführte Touren.
Barrierefreiheit
Besucherzentren sind zugänglich. Wattwanderungen erfordern gute Mobilität.

