Vang ist ein winziges Fischerdorf, das sich an die raue Nordwestküste Bornholms schmiegt, wo Granitfelsen steil in die Ostsee abfallen. Einst ein geschäftiges Steinbruchdorf, verschiffte der Ort über hundert Jahre lang Granit von seiner markanten Mole. Der stillgelegte Steinbruch wurde inzwischen von der Natur zurückerobert und als friedlicher Ort zum Baden und Picknicken wiedergeboren. Heute bietet Vang eines der schönsten Küstenpanoramen der Insel, mit klarem türkisfarbenem Wasser, das gegen rosagrauen Fels plätschert, und Blick zur Landzunge Hammeren. Wanderer folgen dem Küstenpfad zum nahen Jons Kapel, einer aufragenden Felsformation, benannt nach einem sagenumwobenen Einsiedlerprediger. Der kleine Hafen bietet noch immer einigen Booten Schutz, und die umliegende Heide und der Kiefernwald laden zu stillen Spaziergängen ein. Klein, verwittert und wunderbar unberührt belohnt Vang Reisende, die Bornholms wildere, ruhigere Seite abseits der Menschenmengen suchen.



