Svendborg ist eine Hafenstadt an der Südküste der Insel Fünen und Sitz der Gemeinde Svendborg. Mit rund 27.600 Einwohnern ist sie Fünens zweitgrößte Stadt, etwa 44 km südlich von Odense und 28 km östlich von Faaborg gelegen. Die geschützte Lage am Ende einer Bucht begünstigte früh Seefahrt und Handel, und die Stadt scheint in der ersten Hälfte des 12. Jahrhunderts oder früher gegründet worden zu sein. Die erste urkundliche Erwähnung stammt von 1229, als Waldemar der Sieger die Befestigung als "Swinæburgh" bezeichnete, ein Name, der sich vermutlich aus "svin" (Schwein) und "borg" (Festung) zusammensetzt. Ein 1236 gegründetes Franziskanerkloster war rund 300 Jahre lang Teil der Stadt, bis zur Reformation 1536. Heute ist Svendborg ein lebendiges Kultur- und Seefahrtszentrum: Hier befinden sich das Danmarks Forsorgsmuseum, ein sozialgeschichtliches Museum, und Naturama, ein naturkundliches Museum, dessen Sammlung von Walen und Bären bis zu Vögeln reicht. Die Stadt hat auch einen wichtigen Platz in der dänischen Wirtschaftsgeschichte, da der Reederei-Riese A.P. Møller–Mærsk hier in der "Villa Anna" seinen Ursprung hat. 2000 zur "Stadt des Jahres" in Dänemark gekürt, feierte Svendborg 2003 sein 750-jähriges Bestehen als Marktstadt und bleibt ein beliebtes Tor zum Südfünischen Inselmeer.
Ein Insider-Tipp
Nehmen Sie die Brücke nach Tåsinge und besuchen Sie Schloss Valdemars und Troense.
Anfahrt
Zug von Odense. Auto über Autobahn.
Beste Besuchszeit
Sommer für Inselhopping und Holzschifftreffen. Gut ganzjährig.
Barrierefreiheit
Zentrum ist zugänglich. Einige Straßen haben Kopfsteinpflaster.



