Der Südfünische Inselmeer (Det Sydfynske Øhav) ist der volkstümliche Name für den Teil der Ostsee südlich der fünischen Hafenstädte Faaborg und Svendborg — eine Streuung von rund 55 flachen Inseln, die zusammen eine der schönsten und unverwechselbarsten Meereslandschaften Dänemarks bilden. Von diesen Inseln sind etwa 27 bewohnt, darunter Ærø, Tåsinge, Thurø, Lyø, Strynø und Avernakø, während viele kleinere den Vögeln, Robben und weidendem Vieh vorbehalten bleiben. Die flachen, geschützten Gewässer — meist 20 bis 30 Meter tief — machen die Region zu einem Segelparadies, weithin als eines der schönsten Reviere des Landes geschätzt und übersät mit Naturhäfen, um für die Nacht vor Anker zu gehen. An Land bieten die Inseln eine sanftere, langsamere Welt aus idyllischen Fischerdörfern, reetgedeckten Höfen und wilden Naturreservaten, in denen die Zeit stillzustehen scheint. Fähren von Svendborg fädeln zu Inseln wie Ærø, Drejø, Skarø und Hjortø, jede mit eigenem Charakter und eigenem Lebensrhythmus. Das winzige Drejø etwa zählt nur rund 60 Einwohner und ist völlig autofrei — ein Rückzug in echtes, gemächliches Inselleben. Ob man zum Segeln, Radfahren, zur Vogelbeobachtung oder einfach zum Wandern kommt, das Inselmeer belohnt alle, die bereit sind, das Tempo zu drosseln und den Fährfahrplan den Tagesrhythmus bestimmen zu lassen. Fährtickets beginnen bei etwa 50 DKK, und bei so viel Wasser und so vielen Inseln füllt ein richtiger Besuch mühelos einen ganzen Tag von acht Stunden oder mehr. Für Liebhaber von Küste, Ruhe und stillen Inseln ist das Südfünische Inselmeer ein dänischer Schatz.
Ein Insider-Tipp
Besuchen Sie die kleine Insel Drejø - nur 60 Einwohner und komplett autofrei
Anfahrt
Zug nach Svendborg, Fähre zu den Inseln
Beste Besuchszeit
Sommer zum Baden und Segeln
Barrierefreiheit
Variiert je nach Insel, Fähren zugänglich
