Stenlille ist eine ruhige Bahnhofsstadt in der Kommune Sorø, mitten auf Seeland, wo wogende Felder, Hecken und kleine Waldstücke auf Reihen roter Backsteinhäuser treffen. Der Ort wuchs Ende des 19. Jahrhunderts entlang der Nordwestbahn, und der Bahnhof verbindet ihn noch heute mit Roskilde und Kalundborg. Tief unter der Erde birgt die Gegend einen der größten Erdgasspeicher Dänemarks, in dem das Gas in poröse Sandschichten weit unter den friedlichen Höfen gepresst wird. Das Ortsbild selbst ist gemütlich, mit Kirche, Schule, Kaufmann und einem regen Vereinsleben, das die Einheimischen zusammenhält. Der Ravnsholte-Wald und die offene Landschaft laden zu Spaziergängen, Radtouren und stillen Naturerlebnissen ein. Stenlille ist kein Touristenmagnet, sondern ein echtes Stück seeländische Provinz, wo das Leben seinen eigenen ruhigen Gang geht und Besucher dänisches Dorfleben ganz ohne Fanfare erleben können.

