Stege ist die größte Stadt der Insel Møn im südöstlichen Dänemark und ein reizvoller Ausgangspunkt zur Erkundung der Insel, mit einem gut erhaltenen mittelalterlichen Kern und einigen tausend Einwohnern. Einst ein wohlhabender Heringsfischerhafen, lebt die Stadt heute vom Tourismus, und die kompakten alten Gassen laden zu einem gemütlichen Rundgang ein. Das Wahrzeichen der Stadt ist die Mølleporten (Mühlentor), ein Stadttor aus dem 15. Jahrhundert, das älteste seiner Art in Dänemark und ein markanter Überrest der mittelalterlichen Befestigungen von Stege. Die Stadt erhielt 1268 unter Erik V. das Marktrecht, obwohl bereits im 12. Jahrhundert Befestigungen die Fischergemeinde schützten. Heute sind die kleinen Gassen voller Antiquitätenläden, Galerien und Cafés, während die Empiregården ein Heimatmuseum beherbergt und die Kirche von Stege bemerkenswerte Kalkmalereien besitzt. Der von alten Kaufmannshäusern umgebene Marktplatz ist ein natürlicher Treffpunkt, und die Stadt liegt an der Mündung des Stege Nor, eines Sees mit direkter Verbindung zum Meer. Der Zugang zur Stadt ist frei und sie ist ganzjährig reizvoll, wobei samstags dank des Marktes besonders viel los ist. Sie eignet sich als Zwischenstopp auf dem Weg nach Møns Klint oder Liselund. Stege ist per Bus von Vordingborg oder Køge erreichbar. Probieren Sie ein lokal gebrautes Møn-Bier in einer der kleinen Kneipen.
Ein Insider-Tipp
Probieren Sie das lokale Møn-Bier in einer der kleinen Kneipen der Stadt.
Anfahrt
Bus von Vordingborg oder Køge. Auto von Kopenhagen (1,5 Stunden).
Beste Besuchszeit
Das ganze Jahr. Samstag für den Markt.
Barrierefreiheit
Teilweise zugänglich. Kopfsteinpflaster in der Altstadt.


