Eingebettet in das sanft gewellte Ackerland Mittelfünens, unweit von Ringe, ist Rynkeby ein stilles Dorf, in dem das ländliche Herz Dänemarks ruhig schlägt. Sein Name ist in ganz Skandinavien bekannt – dank des Rynkeby-Safts: Die Obstkelterei wurde hier 1934 als Genossenschaft gegründet, und der Name der kleinen Gemeinde reist noch immer auf Frühstückstischen um die Welt. Abgesehen von diesem Erbe ist Rynkeby ein Ort der Hecken, roten Bauernhöfe und Kirchtürme, die sich über Getreidefeldern erheben. Radfahrer und Wanderer ziehen auf dem Weg zwischen den Seen von Ringe und der weiten fünischen Landschaft hindurch und halten inne für die Ruhe, die diesen Teil der Insel prägt. Große Monumente gibt es hier nicht, nur den gemächlichen Rhythmus des ländlichen Dänemarks – Vogelgesang, Feldwege und lange helle Abende. Wer das echte, zurückhaltende Fünen abseits der Küste sucht, den belohnt Rynkeby mit einem gemächlichen Abstecher.