Rødvig ist eine Hafenstadt an der Südostspitze Seelands in der Kommune Stevns. Der Ort entstand rund um seinen geschützten Hafen, in dem sich heute Fischerboote, Segelyachten und ein Yachthafen mischen. Bekannt ist Rødvig vor allem als südliches Tor zum Stevns Klint, der zum UNESCO-Welterbe zählenden Kreide- und Kalksteinküste, deren Gesteinsschichten den Meteoriteneinschlag dokumentieren, der mit dem Aussterben der Dinosaurier verbunden wird. Ein Küstenpfad führt vom Hafen nach Norden zu den Klippen. Entlang der Kaimauer finden sich eine traditionelle Räucherei, Fischlokale und Ausblicke über die Fakse-Bucht. Die Stadt hat eine entspannte, ruhige Atmosphäre mit einem kleinen Strand, alten Häusern und einer Museumsbahnverbindung nach Køge. Rødvig ist ein guter Ausgangspunkt zum Wandern, Radfahren und Baden sowie für Ausflüge auf der gesamten Halbinsel Stevns. Im Sommer pulsiert der Hafen, in ruhigeren Zeiten bewahrt er den Charme eines dänischen Fischerdorfs.

