Der Mimersparken ist eine der größten grünen Oasen im dicht bebauten Kopenhagener Stadtteil Nørrebro. Die Anlage entstand auf einem ehemaligen Bahngelände und wurde 2012 im Zuge der großen Stadterneuerung rund um die Mimersgade und den Bahnhof Nørrebro eröffnet. Der Name stammt aus der nordischen Mythologie – Mimir war der Riese, der den Brunnen der Weisheit hütete – und passt zu den nordisch inspirierten Straßennamen des Viertels wie Mjølnerparken und Balders Plads.
Der Park zieht sich als langes, hügeliges grünes Band durch das Quartier. Sanfte Grashügel bieten Windschutz, Ausblick und schöne Plätze für eine Picknickdecke. Es gibt Kunstrasen- und Multifunktionsplätze für Fußball und Ballspiele, offene Wiesen zum Spielen, Sonnen und Picknicken sowie Wege, die zu einem ruhigen Spaziergang oder einer Laufrunde einladen. Im Sommer füllen sich die Hügel mit Nachbarn, Familien und Jugendlichen aus dem ganzen Viertel, und der Park dient als wichtiger Treffpunkt für die vielen Kulturen der Stadt.
Der Mimersparken ist eng mit dem weltbekannten Superkilen verbunden, dem farbenfrohen Stadtraum von BIG, Topotek 1 und Superflex, der direkt an den Park grenzt. Gemeinsam bilden sie einen zusammenhängenden grünen und erholsamen Korridor durch das äußere Nørrebro, in dem Design, Sport und Alltag verschmelzen. Vom Park sind es nur wenige Schritte zum roten Platz und den vielen Objekten aus aller Welt, die Superkilen schmücken.
Die Lage ist bequem mit Metro, Zug und Fahrrad zu erreichen, und der Park ist ein guter Ausgangspunkt, um das vielfältige Nørrebro mit seinen Cafés, Straßenmärkten und Streetart zu erkunden. Der Mimersparken ist kein klassischer Ziergarten, sondern ein lebendiger, ungezwungener Stadtraum, der die Energie des Viertels widerspiegelt. Kommen Sie vorbei für einen Spaziergang, ein Ballspiel oder einfach, um sich ins Gras zu setzen und den Puls eines der lebhaftesten Stadtteile Kopenhagens zu spüren.



