Lihme ist ein stilles Dorf auf der Halbinsel Salling im Nordwesten Jütlands, eingebettet in sanft gewelltes Ackerland nahe den geschützten Wassern des Limfjords. Sein Mittelpunkt ist die romanische Kirche von Lihme, eine der größten und besterhaltenen Granitkirchen Dänemarks, deren verwitterte Quadermauern seit rund acht Jahrhunderten über das Kirchspiel wachen. Jenseits des Dorfes führen Schotterwege hinab zur Fjordküste, wo Schilfgürtel, niedrige Wiesen und weite Himmel zu gemächlichen Spaziergängen und zur Vogelbeobachtung einladen. Die umliegende Landschaft Sallings ist von Herrenhäusern und vorgeschichtlichen Grabhügeln durchsetzt, und die mittelalterliche Wasserburg Spøttrup liegt in bequemer Reichweite. Lihme ist ein entspannter Ausgangspunkt, um einen der am wenigsten überlaufenen Winkel Dänemarks zu erkunden — eine Landschaft aus Fjordlicht, offenen Horizonten und kleinen Bauerngemeinschaften, in denen der Rhythmus des Landlebens noch den Takt vorgibt.


