Langeland, dessen Name schlicht "langes Land" bedeutet, ist eine schmale dänische Insel zwischen dem Großen Belt und der Kieler Bucht, südlich von Fünen. Mit rund 285 Quadratkilometern und etwa 12.400 Einwohnern ist sie ein ruhiger, entspannter Ort, bekannt für ihre Getreidefelder, die stille Küste und ihren Ruf als Erholungs- und Wellnessziel. Eine Brücke verbindet die Insel über die winzige Insel Siø mit Tåsinge und weiter mit Fünen, während Autofähren nach Lolland, Ærø und Strynø verkehren, sodass sie sich gut in eine Inselhüpf-Reise einbinden lässt. Der Hauptort Rudkøbing ist eine charaktervolle alte Marktstadt und Geburtsort des berühmten Physikers und Chemikers Hans Christian Ørsted, der den Elektromagnetismus entdeckte. Abseits der Orte wird Langeland für seine Natur geschätzt: Am Gulstav Mose im äußersten Süden kann man die berühmten halbwilden Pferde der Insel auf den Wiesen grasen sehen, am schönsten am frühen Morgen. Dazu kommen lange Sandstrände, gemütliche kleine Orte und eine unberührte Landschaft, was die Insel zu einem idealen Ort zum Entschleunigen macht. Der Zugang zu Natur und Stränden ist kostenlos, und obwohl man die Höhepunkte an einem Tag sehen kann, belohnt das gemächliche Tempo einen längeren Aufenthalt zum Erkunden von Küste und Land.
Ein Insider-Tipp
Sehen Sie die Wildpferde in Gulstav Mose - am besten früh morgens.
Anfahrt
Brücke von Fünen über Siø oder Fähre von Lolland.
Beste Besuchszeit
Sommer für Strände und Radfahren
Barrierefreiheit
Variiert. Städte sind zugänglich, Naturgebiete können herausfordernd sein.

