Grønhøj ist ein kleines Dorf in der Heidelandschaft der Alheden in Mitteljütland, etwa zwischen Viborg und Karup gelegen. Trotz seiner bescheidenen Größe nimmt der Ort einen bedeutenden Platz in der dänischen Geschichte ein: Er gehört zu den Siedlungen, die von den Kartoffeldeutschen gegründet wurden — deutschen Kolonisten, die in den 1760er Jahren auf Einladung von König Frederik V. herkamen, um die karge Heide urbar zu machen. Ihr Erbe lebt im altehrwürdigen Grønhøj Kro fort, einem reetgedeckten Landgasthof mit einem kleinen Museum über die zähen Einwanderer und die Kartoffel, die sie in Dänemark heimisch machten. Ringsum erstreckt sich typisches mitteljütländisches Land: weite Himmel, Plantagenwälder und kultivierte Heide, durchzogen von stillen Wegen zum Radeln und Wandern. Man kommt für ländliche Tradition, herzhafte Wirtshausküche und ein echtes Stück Regionalgeschichte abseits der Touristenströme.


