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Fårhus ist ein kleines Dorf in Nordschleswig (Sønderjylland), eingebettet in das sanft hügelige Ackerland nördlich der dänisch-deutschen Grenze bei Padborg. Trotz seiner geringen Größe hat der Ort einen festen Platz in der jüngeren Geschichte Dänemarks: Sein Name ist mit dem nahen Lager Frøslev verbunden, das nach der Befreiung 1945 als Fårhus-Lager zur Internierung dänischer Bürger diente, die der Kollaboration beschuldigt wurden. Heute ist die umgebende Landschaft ruhig und ländlich, durchzogen von Feldwegen, Hecken und dem dunklen Saum der Frøslev-Plantage. Wer hier vorbeikommt, findet eine friedliche Grenzgemeinde, in der sich dänische und deutsche Kultur seit Langem vermischen. Fårhus ist ein natürlicher Halt für alle, die die Grenzgeschichte Nordschleswigs erkunden, durch die flache Landschaft radeln oder die nahe Lagergedenkstätte besuchen. Der Ort bietet einen echten, unaufgeregten Einblick in das ländliche Süddänemark.