Døstrup ist ein kleines Dorf inmitten der flachen Marschlandschaft Südjütlands, nur eine kurze Fahrt vom Städtchen Skærbæk und dem Damm zur Insel Rømø entfernt. Dort, wo die fruchtbare Marsch auf etwas höher gelegenen, sandigen Geestboden trifft, liegt die Siedlung mit dem stillen, verwitterten Charakter, der diesen Winkel Dänemarks prägt — geformt von Jahrhunderten der Landwirtschaft und dem stetigen Nordseewind. Die weiß gekalkte romanische Kirche mit ihren mittelalterlichen Wurzeln bildet den Mittelpunkt des Dorfes und erzählt von einer langen Geschichte. Rund um Døstrup weiten sich offene Horizonte mit weidenden Schafen, Deichen und Entwässerungsgräben — Landschaften, die Teil des zum UNESCO-Welterbe zählenden Nationalparks Wattenmeer sind. Besucher kommen vor allem wegen der Ruhe, der Vogelwelt und des Gefühls von Weite und nutzen das Dorf als gelassenen Ausgangspunkt für Ausflüge in die Marsch, nach Ribe und an die Strände von Rømø.
