Der Leuchtturm von Blåvand markiert den westlichsten Punkt des dänischen Festlands und steht auf der Landzunge Blåvandshuk an der Nordseeküste Jütlands nordwestlich von Esbjerg. Der Leuchtturm selbst ist das westlichste Gebäude des Landes, und sein weißer Turm von 1900, der rund 39 Meter aufragt, kann für einen weiten Blick über Dünen, Meer und Himmel bestiegen werden. Ringsum erstreckt sich eine wilde Küstenlandschaft aus Marsch, Heide, Dünen und breiten Stränden, mit der geschützten Halbinsel Skallingen, die nach Süden zum Wattenmeer reicht, einem der großen Gezeitengebiete Europas. Die umliegende Küste ist von Betonbunkern aus dem Zweiten Weltkrieg geprägt, Teil des deutschen Atlantikwalls, und in einige kann man noch hineinkriechen. Am nahen Strand stehen die bekannten Bunkerskulpturen des britischen Künstlers Bill Woodrow, alte Befestigungen, die als riesige grabende Wesen aus dem Sand neu gedacht wurden. Zusammen machen Leuchtturm, Bunker und endlose Strände Blåvand zu einem der stimmungsvollsten Orte Westjütlands. Die Besteigung des Leuchtturms kostet etwa 30 DKK, der Strand ist frei. Am eindrucksvollsten ist der Ort bei Sonnenuntergang, wenn das tiefe Licht dramatische Farben über Dünen und Wasser wirft. Fahren Sie nach Blåvand und nutzen Sie den Parkplatz am Leuchtturm. Planen Sie ein paar Stunden ein.
Ein Insider-Tipp
Erkunden Sie die Bunker am Strand - in einige kann man hineinkriechen
Anfahrt
Auto nach Blåvand, Parken am Leuchtturm
Beste Besuchszeit
Sonnenuntergang für dramatische Farben
Barrierefreiheit
Strand zugänglich, Leuchtturm hat Treppen



