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Eingebettet in das sanft gewellte Ackerland Westjütlands ist Abildå ein winziges Dorf mit einem überraschend großen Platz in Dänemarks Industriegeschichte. Während der Brennstoffknappheit im Zweiten Weltkrieg wurde die umliegende Heide nach Braunkohle aufgegraben, und diese Geschichte wird im Abildå Brunkulsleje lebendig gehalten, einem Freilichtmuseum zum Braunkohlebergbau, in dem alte Maschinen, Gruben und Arbeiterhütten von der harten, schlammigen Arbeit erzählen, die einst das Land mit Energie versorgte. Abseits des Museums ist Abildå echtes mitteljütländisches Landleben: stille Wege, Hecken, weidendes Vieh und weiter skandinavischer Himmel. Wanderer und Radfahrer können den kleinen Straßen zwischen Höfen und Kiefernwäldern folgen, während die nahen Städte Vildbjerg und Herning Geschäfte und Dienstleistungen bieten. Es ist ein Ort für langsames Reisen — ein Halt für alle, die wissen möchten, wie gewöhnliche Dänen heizten, als die Kohle aus dem Ausland ausblieb.